Ok, zugegeben, ganz so überraschend wie die Headline vielleicht vermuten lässt, war es dann doch nicht. Schließlich musste ich einen Artikel schreiben, bevor er publiziert werden konnte. Aber die Anfrage des Magazins Screenguide – für Web-Professionals und Designer war dafür umso überraschender.
Ich fand es ja schon ein bisschen schmeichelnd, wenn ein Magazin für Web-Professionals und Designer mich fragt, ob ich denn nicht Lust hätte, einen Artikel zum Thema Sinn oder Unsinn: Screendesign mit InDesign zu schreiben.
Hmm – ich weiß ja nicht? InDesign ist zwar genau meine Baustelle, aber doch eher im Printbereich, wenn ich auch InDesign schon für Screendesign, ich behaupte mal erfolgreich, eingesetzt habe.
Ach was soll’s, bereitet bestimmt Frohsinn und nach anfänglichem zögern sagte ich zu – und machte mich an die Arbeit.
Als letzte Woche dann mein Belegexemplar ins Haus flatterte, konnte ich es schwarz auf weiß lesen: Jetzt bin ich Autor. Hehe. Es ist schon ein tolles Gefühl, seinen Name in einem gedruckten Magazin zu lesen. Fühlt sich irgendwie wichtig an. Hehe.
Es ist – wohl berufsbedingt – nicht das erste Mal, das ich ein gedrucktes Werk von mir in Händen halte, ein Etikett von mir auf einer Getränkeflasche im Einzelhandel sehe, durch einen Katalog blättere, an dem ich mitgearbeitet habe oder an einer vom mir gestalteten 18/1 Werbefläche in der Stadt vorüber gehe. Keine Frage, auch das fühlt sich klasse an, aber irgendwie anders – anonymer. Das liegt wohl daran, dass nur wenige wissen wer dahinter steht. Und das ist so auch in Ordnung. Es wird, völlig zurecht, dafür werden wir schließlich bezahlt, die Botschaft und Marke des Kunden kommuniziert.
Da sind die drei Wörter Text: Christian Seitz über einem Artikel in einem Printmedium schon eine andere Hausnummer fürs Ego. Zumindest für Meins. Hehe.
Eigentlich würde ich ja gerne den kompletten Artikel hier veröffentlichen, aber ich vermute mal, das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Hehe. Aber auf der Screenguide-Website gibt es eine Leseprobe, die an das Magazin heranführt. Und was soll ich sagen? Die ersten zwei Seiten meines Artikels kannst Du darin finden.
Solltest du gefallen an dem Magazin gefunden haben, kannst Du auch das komplette gedruckte Heft oder gar ein Abo über die Website beziehen.
Fazit
Es hat mir Spaß gemacht, zu einem Thema zu recherchieren und dann einen Artikel d’rüber zur schreiben. Vielleicht mach’ ich das jetzt öfter. Hehe.
Hehe, tolle Sache! Ich war vor kurzem abgedruckt in der TV-Programmzeitschrift „fernsehwoche“. Aber in der Info-Rubrik als Patient einer Heilpraktikerin.
Dein Fachartikel ist natürlich eine ganz andere Hausnummer!
Glückwunsch und Respekt vor solcher Arbeit.
Hallo Ralf,
vielen Dank für dein Feedback …
Respekt herrseitz!
Aber Hallo!! Well done, etz wirst nu berühmt.
Moin Christian,
ich hatte schon zuvor mal ein paar Sätze über den Einsatz von InDesign für Screendesign gelesen aber mit den Praxisbeispielen war das ganze einläuchtender. Ein paar Features die für InDesign sprechen sind bei Photoshop CS6 nun auch vorhanden aber grundsätzlich ist es immer gut, wenn man sich nicht nur mit einem Programm auseinandersetzt.
Vielen Dank für deinen Interessanten Artikel – so bin ich auch auf deinen Blog gestoßen und hoffe hier nun noch viele interessante Dinge zu lesen 🙂
Greetinx Nick
Hallo Nick,
vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich, wenn dir der Artikel gefallen hat du Du einen Nutzen draus ziehen konntest. 🙂
Viele Grüße
Christian