Kaum ist es März, komme ich auch schon auf die Idee, einmal über meine Ziele für 2019 zu bloggen. Normalerweise macht man das ja zum Jahreswechsel und nennt es Gute Vorsätze. Das dumme an guten Vorsätzen ist, dass sie häufig Mitte Januar schon wieder verflogen sind.
Frankenjura
Richard-Wagner-Fels im Frankenjura
Ich habe ein Foto gemacht. Naja, eigentlich habe ich das Foto schon letzte Woche produziert aber habe erst jetzt die Zeit für den zugehörigen Blogpost gefunden. Alles wie immer halt und viel zu tun.
Das Bild zeigt den nicht ganz unbekannten Richard-Wagner-Fels im oberen Trubachtal zwischen Obertrubach und Wolfsberg in der Fränkischen Schweiz im Frankenjura.
Frankenjura. Voll verrückt.
Voll verrückt. Ich glaube das sind die richtigen Worte für die Beschreibung der Ereignisse der jüngsten Vergangenheit für mich. Aber besser, ich hole noch ein bisschen aus. Zum Jahreswechsel 2012/13 habe ich es mir zum Vorsatz gemacht – und in meinen Blogpost Welcome 2013 beschrieben – einfach mal das Klettern auszuprobieren. Das Frankenjura bietet sich dafür ja ziemlich gut an. Und wie ich es bei neuen Vorsätzen dann immer so mache, vorher einfach mal Bücher kaufen.
Kletterfotografie-Workshop im Frankenjura
Es war irgendwann im Februar diesen Jahres, ich cruiste gerade durch meine Facebook-Timeline bis ich einen Post mit dem Titel Workshop Kletterfotografie oder so ähnlich erblickte. Und als Dozent kein geringerer als Frank Kretschmann. Genau der Frank Kretschmann, dessen Namen ich ein paar Tage zuvor beim Durchblättern des Marmot Winterkataloges, der mir eher zufällig beim Aufräumen in die Hände fiel, das ein oder andere Mal gelesen habe. Ja wie cool, gleich anmelden, dachte ich, noch ehe ich Foto-Workshop-Beschreibung gelesen habe.
Der Höhenglücksteig im Hirschbachtal
Vor fast genau drei Jahren fing es hier so irgendwie an. Ich stand am Einstieg zum Höhenglücksteig im Hirschbachtal und der Bergführer erklärte, wie man den Klettergurt anlegt, das Klettersteigset verwendet und dessen Funktionsweise. War das alles aufregend, immerhin war es mein erster Kontakt überhaupt mit Kletter- und Bergsportausrüstung.
Abstecher an die Hohe Reute
Was gibt es besseres, als sich nach einem Arbeitstag für 15 Minuten ins Auto zu setzen, um dann im warmen Abendlicht, gespickt mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages, ein paar Routen am Fels zu klettern? Nicht wirklich viel. Wir machten uns gestern Abend um fünf auf den Weg in Richtung Spieß, an die Hohe Reute im Frankenjura – und kamen genau richtig an – der Fels war brobbevoll, aber viele Kletterer waren gerade am Gehen, so dass wir gleich in die gewünschten, sonnigen Routen einsteigen konnten. Von relaxter Feierabendkletterei bis hin zu ziemlich krasse Nummer war heut’ mal alles dabei.
Klettermix im Frankenjura
Neulich, es ist Sonntag Nachmittag. Die Sonne scheint. Eigentlich wollten wir, mein Nachbar und ich, ja an Förstelsteinkette, aber der Parkplatz war schon so überfüllt, dass wir weiter fuhren zur Leupoldsteiner Wand. Gleiche Problematik. Also nochmal weiter zur Hohen Reute, so der Plan C. Auf dem Weg dahin einen kurzen Abstecher über Münchs und eher wir lange guckten standen wir an der Stierberger Gemsenwand.